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Gedichte/Liedtexte

Lubina a la sal

Ich war mit meinen Eltern im Restaurant und habe dort noch einmal das Gericht gegessen, von dem ich das ganze letzte Jahr geschwärmt habe. Ich habe mir dann vorgenommen ein Gedicht darüber zu schreiben - ja, der Wein war gut und zum Schluss gab es noch einen sehr leckeren Likör, der ziemlich kräftig nach Citrus geschmeckt hat, auf Kosten des Hauses...

Hier nun die Verse:

 

Seebarsch gebacken in Salz,

lubina a la sal,

 diesen Fisch vergess ich nicht,

ist er doch – wie ein Gedicht.

Unnachahmlich diese Paarung,

eine wahre Offenbarung.

 

Gebackener Barsch in Salzkruste,

jeder am Tisch einmal probieren mustste.

Auf der Zunge er wie Öl zerfließt

am besten, man ihn wohl mit Wein genießt.


Nachdem man einmal diesen Fisch gegessen,

wird man ihn wohl nie mehr vergessen.

Die vielen folgenden Delikatessen

müssen sich seither an ihm messen.



28.3.11 17:27


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Lean on me - Bill Withers

Sometimes in our lives, we all have pain, we all have sorrow.
But if we are wise, we know that there's always tomorrow.
Lean on me, when you're not strong and I'll be your friend.
I'll help you carry on, for it won't be long 'til I'm gonna need somebody
to lean on.
Please swallow your pride, if have things you need to borrow.
For no one can fill those needs that you won't let show.
You just call on me brother when you need a hand.
We all need somebody to lean on.
I just might have a problem that you'll understand.
We all need somebody to lean on.
Lean on me when you't not strong, and I'll be your friend.
I'll help you carry on, for it won't be long 'til I'm gonna' need
somebody to lean on.
You just call on me brother if you need a friend.
We all need somebody to lean on.
I just might have a problem that you'll understand.
We all need somebody to lean on.
If there is a load you have to bear that you can't carry.
I'm right up the road, I'll share your load if you just call me.
Call me ( if you need a friend)
Call me
17.12.07 00:58


Blumfeld - Der sich dachte

Kommt alle her
Ich erzähl euch von dem der sich dachte
Sing euch sein Lied, die Geschichte
und was sie ihm brachte.
Über die Zeit und sein Leben,
und was er draus machte.
Kommt alle her
So hat der, der sich dachte gelebt.

Er war ein Kind und die Welt
voller Wunder und Fragen.
Er lauschte dem Wind, den er bat
ihm die Antwort zu sagen.
Der sagte nichts und er dachte
um nicht zu verzagen
und was er sich dachte
entfachte ein Feuer in ihm.

Er war noch jung,
wusste wenig
und nichts von der Liebe.
Fühlte sich, als sie kam, wie ein König
und dachte sie bliebe.
Erst als sie fortging verstand er,
es waren nur Triebe.
Und dass die Liebe nach der sie sich sehnte,
mehr war als ein Spiel.

Refrain:
Und er ging seinen Weg
Nur ein Wunsch ohne Ziel
Auf den Brücken der Zeit
mit Liebe im Gefühl
Sein Weg war mal leicht, mal schwer
und Wellen tanzten über das Meer.
Der, der sich dachte,
sah den Vögeln hinterher.

In der Welt herrschten Hunger und Not,
Unterdrückung und Kriege
Sie sollte gerecht sein.
Er machte sich stark für den Frieden
Er kämpfte und dachte,
das Gute, das müsste doch siegen.
Den hunger zu stillen
und die Welt von der Not zu befreien

So pendelte er hin und her
zwischen Dichtung und Wahrheit.
Er suchte für sich eine Richtung
und fand eine Arbeit
die brachte ihm Lohn und Verpflichtung
und kaum neue Klarheit
und manchmal dachte er ohne zu denken
einfach still vor sich hin.

Refrain:
Und er ging seinen Weg
Nur ein Wunsch ohne Ziel
Auf den Brücken der Zeit
mit Liebe im Gefühl
Sein Weg war mal leicht, mal schwer
und Wellen tanzten über das Meer.
Der, der sich dachte,
sah den Vögeln hinterher.

Er fühlte den Schmerz
und er gab seinem Schmerz viele Namen
es nützte ihm nichts,
er sah nur wie sie gingen und kamen.
er dachte an gott und sein leben
an Tod und Erbarmen
und er ließ Gott gewähren
und atmete in seinen Schmerz

Dann kam die Liebe noch mal
oder so sie erwachte.
Stolz und zerbrechlich und anders
als er es sich dachte
was sie auch tat es war so,
dass es ihn glücklich machte
und die Liebe wie er sie erlebte,
war mehr als ein Spiel.

Refrain:
Und er ging seinen Weg
Nur ein Wunsch ohne Ziel
Auf den Brücken der Zeit
mit Liebe im Gefühl
Sein Weg war mal leicht, mal schwer
und Wellen tanzten über das Meer.
Der, der sich dachte,
sah den Vögeln hinterher.

Soweit das lied, die Geschichte
von dem der sich dachte.
Was er sich eträumte und tat,
wie er weinte und lachte.
auch wenn am Ende die Zeit
keinen Unterschied machte,
so hat der, der sich dachte,
für das, was er dachte, gelebt.

Refrain x2:
Und er ging seinen Weg
Nur ein Wunsch ohne Ziel
Auf den Brücken der Zeit
mit Liebe im Gefühl
Sein Weg war mal leicht, mal schwer
und Wellen tanzten über das Meer.
Der, der sich dachte,
sah den Vögeln hinterher.

Der, der sich dachte, sah den Gedanken hinterher.
28.5.07 10:49


New Shoes

Dieser Song lässt mich einfach nicht mehr los. "New Shoes" von Paolo Nutini. Ich weiß nicht, ob ihr von diesem Pop-Rock-zelebrierenden Singer-Songwriter schon gehört habt, aber lest selbst.

"Woke up cold one tuesday,
I'm looking tired and feeling quite sick,
I felt like there was something missing in my day to day life,
So I quickly opened the wardrobe,
Pulled out some jeans and a T-Shirt that seemed clean,
Topped it off with a pair of old shoes,
That were ripped around the seams,
And I thought these shoes just don't suit me.

CHORUS:
Hey, I put some new shoes on,
And suddenly everything is right,
I said, hey, I put some new shoes on and everybody's smiling,
It's so inviting,
Oh, short on money,
But long on time,
Slowly strolling in the sweet sunshine,
And I'm running late,
And I dont need an excuse,
'cause I'm wearing my brand new shoes.

Woke up late one thursday,
And I'm seeing stars as I'm rubbing my eyes,
And I felt like there were two days missing,
As I focused all the time,
And I made my way to the kitchen,
But I had to stop from the shock of what I found,
A room full of all my friends dancing round and round,
And I thought hello new shoes,
Byebye them blues.

CHORUS

Take me wondering through these streets,
Where bright lights and angels meet,
Stone to stone they take me on,
I'm walking to the break of dawn. (x2)

CHORUS (x2)

Take me wondering through these streets
"

Paolo Nutini - New Shoes unplugged
13.4.07 23:18


Die Bürgschaft


Zu Dionys, dem Tyrannen, schlich
Damon, den Dolch im Gewande:
Ihn schlugen die Häscher in Bande,
"Was wolltest du mit dem Dolche? sprich!"
Entgegnet ihm finster der Wüterich.
"Die Stadt vom Tyrannen befreien!"
"Das sollst du am Kreuze bereuen."

"Ich bin", spricht jener, "zu sterben bereit
Und bitte nicht um mein Leben:
Doch willst du Gnade mir geben,
Ich flehe dich um drei Tage Zeit,
Bis ich die Schwester dem Gatten gefreit;
Ich lasse den Freund dir als Bürgen,
Ihn magst du, entrinn' ich, erwürgen."

Da lächelt der König mit arger List
Und spricht nach kurzem Bedenken:
"Drei Tage will ich dir schenken;
Doch wisse, wenn sie verstrichen, die Frist,
Eh' du zurück mir gegeben bist,
So muß er statt deiner erblassen,
Doch dir ist die Strafe erlassen."

Und er kommt zum Freunde: "Der König gebeut,
Daß ich am Kreuz mit dem Leben
Bezahle das frevelnde Streben.
Doch will er mir gönnen drei Tage Zeit,
Bis ich die Schwester dem Gatten gefreit;
So bleib du dem König zum Pfande,
Bis ich komme zu lösen die Bande."

Und schweigend umarmt ihn der treue Freund
Und liefert sich aus dem Tyrannen;
Der andere ziehet von dannen.
Und ehe das dritte Morgenrot scheint,
Hat er schnell mit dem Gatten die Schwester vereint,
Eilt heim mit sorgender Seele,
Damit er die Frist nicht verfehle.

Da gießt unendlicher Regen herab,
Von den Bergen stürzen die Quellen,
Und die Bäche, die Ströme schwellen.
Und er kommt ans Ufer mit wanderndem Stab,
Da reißet die Brücke der Strudel herab,
Und donnernd sprengen die Wogen
Des Gewölbes krachenden Bogen.

Und trostlos irrt er an Ufers Rand:
Wie weit er auch spähet und blicket
Und die Stimme, die rufende, schicket.
Da stößet kein Nachen vom sichern Strand,
Der ihn setze an das gewünschte Land,
Kein Schiffer lenket die Fähre,
Und der wilde Strom wird zum Meere.

Da sinkt er ans Ufer und weint und fleht,
Die Hände zum Zeus erhoben:
"O hemme des Stromes Toben!
Es eilen die Stunden, im Mittag steht
Die Sonne, und wenn sie niedergeht
Und ich kann die Stadt nicht erreichen,
So muß der Freund mir erbleichen."

Doch wachsend erneut sich des Stromes Wut,
Und Welle auf Welle zerrinnet,
Und Stunde an Stunde ertrinnet.
Da treibt ihn die Angst, da faßt er sich Mut
Und wirft sich hinein in die brausende Flut
Und teilt mit gewaltigen Armen
Den Strom, und ein Gott hat Erbarmen.

Und gewinnt das Ufer und eilet fort
Und danket dem rettenden Gotte;
Da stürzet die raubende Rotte
Hervor aus des Waldes nächtlichem Ort,
Den Pfad ihm sperrend, und schnaubert Mord
Und hemmet des Wanderers Eile
Mit drohend geschwungener Keule.

"Was wollt ihr?" ruft er vor Schrecken bleich,
"Ich habe nichts als mein Leben,
Das muß ich dem Könige geben!"
Und entreißt die Keule dem nächsten gleich:
"Um des Freundes willen erbarmet euch!"
Und drei mit gewaltigen Streichen
Erlegt er, die andern entweichen.

Und die Sonne versendet glühenden Brand,
Und von der unendlichen Mühe
Ermattet sinken die Kniee.
"O hast du mich gnädig aus Räubershand,
Aus dem Strom mich gerettet ans heilige Land,
Und soll hier verschmachtend verderben,
Und der Freund mir, der liebende, sterben!"

Und horch! da sprudelt es silberhell,
Ganz nahe, wie rieselndes Rauschen,
Und stille hält er, zu lauschen;
Und sieh, aus dem Felsen, geschwätzig, schnell,
Springt murmelnd hervor ein lebendiger Quell,
Und freudig bückt er sich nieder
Und erfrischet die brennenden Glieder.

Und die Sonne blickt durch der Zweige Grün
Und malt auf den glänzenden Matten
Der Bäume gigantische Schatten;
Und zwei Wanderer sieht er die Straße ziehn,
Will eilenden Laufes vorüber fliehn,
Da hört er die Worte sie sagen:
"Jetzt wird er ans Kreuz geschlagen."

Und die Angst beflügelt den eilenden Fuß,
Ihn jagen der Sorge Qualen;
Da schimmern in Abendrots Strahlen
Von ferne die Zinnen von Syrakus,
Und entgegen kommt ihm Philostratus,
Des Hauses redlicher Hüter,
Der erkennet entsetzt den Gebieter:

"Zurück! du rettest den Freund nicht mehr,
So rette das eigene Leben!
Den Tod erleidet er eben.
Von Stunde zu Stunde gewartet' er
Mit hoffender Seele der Wiederkehr,
Ihm konnte den mutigen Glauben
Der Hohn des Tyrannen nicht rauben."

"Und ist es zu spät, und kann ich ihm nicht,
Ein Retter, willkommen erscheinen,
So soll mich der Tod ihm vereinen.
Des rühme der blut'ge Tyrann sich nicht,
Daß der Freund dem Freunde gebrochen die Pflicht,
Er schlachte der Opfer zweie
Und glaube an Liebe und Treue!"

Und die Sonne geht unter, da steht er am Tor,
Und sieht das Kreuz schon erhöhet,
Das die Menge gaffend umstehet;
An dem Seile schon zieht man den Freund empor,
Da zertrennt er gewaltig den dichter Chor:
"Mich, Henker", ruft er, "erwürget!
Da bin ich, für den er gebürget!"

Und Erstaunen ergreifet das Volk umher,
In den Armen liegen sich beide
Und weinen vor Schmerzen und Freude.
Da sieht man kein Augen tränenleer,
Und zum Könige bringt man die Wundermär';
Der fühlt ein menschliches Rühren,
Läßt schnell vor den Thron sie führen,

Und blicket sie lange verwundert an.
Drauf spricht er: "Es ist euch gelungen,
Ihr habt das Herz mir bezwungen;
Und die Treue, sie ist doch kein leerer Wahn -
So nehmet auch mich zum Genossen an:
Ich sei, gewährt mir die Bitte,
In eurem Bunde der dritte!"

Friedrich Schiller
27.2.07 18:19


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