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Die Neuigkeiten stehen stets an dieser Stelle. Viel Neues gibt es nicht. Nur so viel: diese Seite ist neu.

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Blackle - Schließlich ist Energieeffizienz die Zukunft

When your pc screen is all white (like a wordpage, for example), your computer comsuption is about 74 Watt. Whenit's all black, the average is about 54 Watt. Because of this, a few monthago, Mark Ontlush wrote an article about the amount of energy that could
be saved if Google had ablack background instead of white.
Considering the high popularity of thewebsite, according to Mark, the energy savings would be about 750 MW-Hourper year. Answering to this post, Google created a black version of it'ssearch engine named www.blackle.com that works the exact same way as the original version but uses less power. Passiton to friends, family and discussion list... let's all give oursupport to Blackle!
7.10.07 15:31


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"Eintragung ins Nichts ..."

"... Wir kommen ungefragt und gehen ungefragt.", schallt es gerade aus dem Hintergrund - denn ich hab die neue "Anthology" von Blumfeld "Ein Lied mehr" erworben. Da wird mir plötzlich ein tolles Lied, das ein Bekannter mit seinem Freund aufgenommen hat, zugesendet.

Viel Spaß damit!




Eine der einfachsten Möglichkeiten Studiengebühren zu verhindern ist sicherlich ein Volksbegehren.
Wer sich engagieren will, kann das hier tun:/www.abs-bund.de/

Wirtschaftswachstum in Abhängigkeit eines ungerechten Bildungssystems


Da liest man so ein bischen hier und dort zu der Studiengebührendebatte und stößt dann auf einen äußerst interessanten Bericht.
Ich hoffe ich hab mit der Überschrift ein wenig Interesse geweckt - zumindest soviel, dass es genügt um den Bericht bis zum Ende zu lesen(so lang ist er ja auch nicht...).

"Das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung hatte am 24.7.2007 den Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen Vernor Muñoz zu einer Podiumsdiskussion über die Bildungssituation in Deutschland eingeladen. Den Anlass bildete ... hier geht's weiter
20.9.07 18:48


Überwachungsstaat - NEIN DANKE

Ich hab den Link gerade von einem guten Freund geschickt bekommen und war so erschrocken, dass ich es nicht vermeiden kann, diesen hier wiederzugeben:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/94714/from/rss09
11.9.07 23:18


John Butler Trio - Good Excuse

Wohl eine der besten australischen Combos mit einem Song vom aktuellen Album "Grand National"

6.9.07 12:08


Erstis - "Da muss er durch"

Nachdem die Immatrikulation und die Wohnungssuche gut vonstatten ging wird es langsam ein wenig mühsam alles im Auge zu behalten, was das Studium angeht, da man sich nebenbei ja auch noch um andere Sachen kümmern muss, zum Beispiel Strom, Umzug, eventuelle Wohnsitzummeldung, Versicherung, Möbel, Zivildienstaustrittsbescheinigung, Meldung zur Krankenkasse, Kindergeld, usw. sodass man sich schon mal für die das Studium betreffenden Angelegenheiten einen Abend Zeit nehmen muss:

Man kümmert sich so um dies und das, BAföG-Antrag, Sprachausbildung, Studium Generale, usw. und ist interessiert wie schon seit Schulzeiten - nichtsahnend - und stößt dann eher zufällig auf Folgendes:

Ein Blick auf die Uhr, es ist nach acht. Noch ein paar Schritte und zwei Stufen, dann betritt Sven das erste Mal die Universität. Er hat seine neue Ledertasche dabei, einen blütenweißen Ringblock und die Bundfaltenhose vom Papa. "Jetzt beginnt der Ernst des Lebens, mein Sohn", hatte der gestern abend gesagt, und Sven hatte melancholisch genickt.

In der Haupthalle herrscht gewaltiges Gedränge. Verzweifelt sucht Sven den Weg zum Hörsaal 7. Schließlich beginnt um zehn die Einführungsveranstaltung, und Sven will vorne sitzen und alles mitschreiben. Wer weiß, vielleicht sagt der Professor ja Entscheidendes zur Prüfungsvorbereitung. Doch auch die anderen Erstsemester hatten diese Idee. Seit sieben Uhr biwakieren sie bereits mit Zelten und Luftmatratzen vor dem Hörsaal.

Kritische Masse gegen 12.34 Uhr an Ausgabe 3

Um sich die Zeit zu vertreiben, singen die Mädchen glockenhelle Lieder. "Donna nobis pacem" und "We shall overcome". Im Kanon natürlich. Sonja aus Karlsruhe klopft auf ihrem Poesiealbum den Takt. Sven sucht sich zwischen den Wartenden einen Platz auf dem Boden und lernt Ulf aus Koblenz kennen.

Nur hundert Meter entfernt tagt derweil im Rektorat ein Krisenstab. Die Task force "Erstsemester" ist zusammengetroffen und berät, wie der mittägliche Andrang an den Mensatüren bewältigt werden kann. "Wir erwarten eine kritische Masse gegen 12.34 Uhr an Ausgabe 3", sagt gerade der Prorektor und schlägt ein massives Vorgehen der Sicherheitskräfte vor. Die Runde nickt und schwärmt aus.

Kunstdrucke verstecken, die Erstis kommen

Doch schon um 12.02 Uhr sind die Pläne Makulatur. Eine sensationelle Nachricht ("Es gibt Pommes Frites") hat unter den Erstsemestern tumultartige Zustände ausgelöst. Alle wollen zuerst an der Ausgabe 3 eintreffen, keiner mag mit der Ersatzbeilage Reis vorlieb nehmen. Wie eine Springflut brandet das hungrige Volk gegen die noch geschlossenen Türen. Mensamarken werden trotzig in die Luft gereckt. Denn zahme Vögel singen von der Freiheit, wilde Vögel essen Pommes. Auch Sven ist dabei und drängelt und schubst und vertreibt mit seiner Ledertasche die Konkurrenten. Nach dem Essen steht auch für Sven eine Bibliotheksführung an. Deshalb herrscht jetzt schon Hochbetrieb zwischen den Bücherregalen. Hektisch verstauen Sondereinsatzkräfte besonders wertvolle Bücher, Erstausgaben und Kunstdrucke in Stahlkisten, die außer Haus geschafft werden, bis die Bibliotheksführungen und Schnupperkurse überstanden sind.

Hundertschaften junger und neugieriger Menschen werden durch die Regalschluchten geschleust und erfahren Verblüffendes über Sinn und Zweck der Bibliothek ("Das ist ein Buch. Es besteht aus Blättern, die man Seiten nennt. Und aufgepasst: Die Seiten sind nummeriert"). Jeder Erstsemester darf sogar einmal ein Buch anfassen. Es müssen ja nicht gerade die Kunstdrucke sein.

Beginn einer wunderbaren Freundschaft?

Irgendwann fällt Sven ein, dass er ja noch eine Studienordnung braucht. Geschwind zum Dekanat, wo eine tapfere Sekretärin die Papiere verteilt. Ute aus Flensburg fragt verzagt: "Was sind denn Semesterwochenstunden", und Sven erklärt ihr väterlich: "Das sind Sprechstunden beim Professor, die Du unbedingt wahrnehmen musst. Sonst wirst Du exmatrikuliert." Da nickt Ute, schaut auf die Uhr und erschrickt - schon vier. Und um vier beginnt das Tutorium in Mittellatein. Hastig rennt sie mit ihrer allerbesten Freundin Charlotte, die sie eben kennen gelernt hat, in den dritten Stock.

Sven hingegen ist irgendwie müde. Neben ihm sitzt Ulf, der aus der Einführungsveranstaltung. Ob man einen Kaffee trinken gehen solle, fragt Ulf. Nicht in der Uni, sondern in der Stadt. Das tun sie dann auch. Und in einem halben Jahr werden sie am ersten Tag des neuen Semesters daheim bleiben. Ausschlafen und Kaffee trinken. Und Witze machen über Erstsemester.


Da darf man sich dann fragen, ob man sich doch über zuviele Sachen einen Kopf macht...
Auf der anderen Seite: Lieber einmal als Depp der Belustigung der anderen Studenten gedient und alles zur eigenen Zufriedenheit erledigt, als es zu locker angegangen und am Ende etwas Wichtiges vergessen!

In diesem Sinne

Allen zukünftigen Erstis einen schönen Studienbeginn!
5.9.07 23:20


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